Rektumexstirpation

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Die Rektumexstirpation ist eine Therapieform, die hauptsächlich bei der Behandlung von bösartigen Tumoren im Enddarm eingesetzt wird. Bei der Rektumexstirpation wird der gesamte Mastdarm (Rektum) operativ entfernt. Dies bedeutet für den Patienten den Verlust des unteren Darmabschnittes einschließlich des Schließmuskels.

Bereits am Tag, bevor die Rektumexstirpation durchgeführt wird, wird der Patient einer Darmspülung unterzogen, wobei er mehrere Liter Flüssigkeit zu sich nehmen muss. Er darf von diesem Zeitpunkt an auch nichts mehr essen.

Die Operation findet unter Vollnarkose statt und dauert in der Regel zwischen 2 und 4 Stunden. Zunächst erfolgt die eigentliche Rektumexstirpation, die Chirurgen entnehmen den Mastdarm und den Schließmuskel. In manchen Fällen kann aftererhaltend operiert werden, oft ist der Schließmuskel jedoch auch von Krebszellen befallen und muss entfernt werden. Dies hat zur Folge, dass ein künstlicher Darmausgang gelegt werden muss. Dabei wird im unteren Bauch ein Teil des Dickdarmes zum Darmausgang konstruiert.

Nach der Operation werden die Patienten zunächst mit einer speziellen Schmerztherapie betreut. Während der Rehabilitation werden sie im Umgang mit dem künstlichen Darmausgang geschult und können nach der Rektumexstirpation in ein relativ normales Leben zurückkehren.

Enstehung einer Rektumexstirpation

Die Rektumexstirpation wird in den meisten Fällen bei malignen Tumoren des Rektums oder der Harnblase eingesetzt. Am häufigsten wird das Rektum beim kolorektalen Karzinom entfernt.

Das kolorektale Karzinom ist eine Darmkrebserkrankung, die zu den häufigsten Krebsarten gehört. Meist sind zunächst vermeintlich harmlose Darmpolypen die Ursache für die Entstehung von Darmkrebszellen. Das tückische an der Krankheit ist, dass sie lange keine charakteristischen Symptome aufweist und deshalb oft zu spät erkannt wird. Dabei ist eine frühe Diagnose beim kolorektalen Karzinom entscheidend für die Überlebenschancen des Patienten.

So reicht z. B. im Anfangsstadium der Krankheit oft noch eine Teilresektion des Rektums aus, doch haben sich die Tumorzellen weiter ausgebreitet, ist eine Rektumexstirpation mit anschließender Legung eines künstlichen Darmausganges unvermeidlich. Auch bei einem Harnblasenkarzinom kommt die Rektumexstirpation oft zum Einsatz.

Dies geschieht, wenn die Krebszellen die in Nachbarschaft der Blase liegende Mastdarmwand infiziert haben. Der Blasenkrebs ist ebenfalls eine häufig auftretende Krebsart und hat verschiedene Ursachen wie z. B. Rauchen oder chronische Entzündungen. Wie der Darmkrebs ist er gut zu behandeln, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Wie schon erwähnt, wird eine Rektumexstirpation meist dann durchgeführt, wenn das Rektum von Tumoren befallen ist. In selteneren Fällen wird die Rektumexstirpation auch bei chronischen und entzündlichen Darmerkrankungen angewendet.

Dazu gehören u. a. Morbus Crohn, Divertikulitis und Colitis ulcerosa. In einigen Fällen machen Unfälle oder Komplikationen bei Operationen im Unterleib eine Rektumexstirpation notwendig. In all diesen Fällen wird nach der Rektumexstirpation meist ein künstlicher Darmausgang gelegt.

Fazit zur Rektumexstirpation

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Rektumexstirpation meist mit der Legung eines künstlichen Darmausganges verbunden ist, nur in manchen Fällen kann bei der OP der Schließmuskel erhalten bleiben.

Aus diesem Grund ist die Rektumexstirpation ein tiefer Eingriff in das Leben des Patienten, viele Betroffene fürchten sich vor einem Leben mit einem künstlichen Darmausgang. Dabei vergessen sie, dass die Rektumexstirpation bei bösartigen Tumoren oft die einzige Therapieform ist, die dem Patienten eine Heilungschance bietet.

Außerdem erhalten Betroffene umfassende Informationen und Schulungen über den Umgang mit dem künstlichen Darmausgang. So ist es für die meisten möglich, nach einer Rektumexstirpation relativ normal zu leben, Sport zu treiben, Schwimmen zu gehen und sogar Sex zu haben.
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