Endlich Sommer, endlich wieder raus. Spätestens jetzt sollte man seinen persönlichen Fitness-Check durchführen. Wie sportlich bin ich eigentlich noch? Wie sieht es denn mit der Bikini-Figur so aus? Und bitte ehrlich sein dabei! Denn was bringt es, wenn man selbst zu sich selbst nicht ehrlich ist? Also: ran an den Speck, runter vom Sofa und rein in den Laufschuh.

Für echte Anfänger, sollte ein seichter Einstieg dafür sorgen, dass der Sportbedarf langsam und mit Spaß gesteigert wird. Suchen Sie sich evtl. Freunde und Bekannte, einen Lauftreff in der Nähe oder die eigene Familie, die mitlaufen. Besonders für Anfänger ist das Jogging bestens geeignet.

Laufen gehen kann man ja praktisch immer und überall. Passendes Schuhwerk vorausgesetzt. Bei vielen anderen Sportarten ist dies nicht so einfach…

Lassen Sie es langsam angehen: Drei Minuten lockeres Jogging, danach eine Minute strammes Gehen, dann wieder drei Minuten joggen. Diesen Rhythmus ca. 9 mal wiederholen. So steigert man seinen täglichen Sportbedarf, verhindert, dass man sich sofort ausgepowert und erschöpft fühlt und lässt womöglich den inneren Schweinehund beim nächsten mal direkt zuhause. Danach noch kurzes Stretching. Man beginnt mit ca. einer halben Stunde inklusive Aufwärm- und Stretching-Übungen und steigert langsam aber stetig.

Da beim Laufsport, je nach Geschwindigkeit starke Kräfte auf den Körper (ca. drei- bis fünfmal so hoch wie das eigene Körpergewicht) wirken, sollten Sie in einen guten Laufschuh investieren. Denn Muskeln, Sehen und Knorpelgewebe nehmen schnell Schaden. Zu viel, zu schnell, zu oft, mit schlechtem Equipment – dies sind die häufigsten Sünden beim Jogging. Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder brauchen mehrere Wochen, um sich an den Sport zu gewöhnen. Nur die Muskulatur toleriert eine Laufbelastung in kürzester Zeit und baut sich schnell auf. Der Sportbedarf eines Jeden ist sehr unterschiedlich. Ein paar Anfängerfehler können aber einfach vermieden werden.

Zu schnelles Joggen: Das richtige Tempo ist eine Voraussetzung für effektives Training. Blutdrucksenkung, Verbesserung der Blutfettwerte und vieles mehr, sind an ein langsames Ausdauertraining gebunden. Sicherheit bringen Pulsmesser, die bei Belastungspitzen akustische Signale geben.

Falsche Schuhe: Das A und O bei joggen sind passende Schuhe mit guter Federung. Hier lohnt sich der Gang in ein Fachgeschäft für Sportbedarf. Auch die Auswahl und Beratung im Internet, gepaart mit sehr guten Preisen ist mittlerweile fast schon konkurrenzlos.

Zu viel am Anfang: Nach Anstrengung benötigt der Körper unbedingt Erholung. Steht dies in einem Missverhältnis, spricht man von Übertraining. Muskelkater ist die häufigste Form der Überforderung.

Zu wenig trinken: Man muß nicht gleich mit mit Getränke-Gürtel in den Park laufen, denn für kurze Distanzen reichen die Flüssigkeitsreserven eines gesunden Körpers völlig aus. Trotzdem sollte man auf genügend Flüssigkeitszufuhr auch nach dem Sport, achten.

Laufen ohne Aufwärmen: Wenn man es locker angehen lässt, ist dies kein Problem. Stretching nach dem Sport ist allerdings sehr sinnvoll