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 Was ist Darmkrebs?

Die Diagnose Darmkrebs ist für fast alle Betroffenen ein Schock. Schnell stellt sich die Frage nach der richtigen Therapie und einer geeigneten Darmkrebs Klinik in der nächst größeren Stadt.

Als Darmkrebs werden alle bösartigen (malignen) Tumoren des Darms bezeichnet.

Die meisten Tumoren werden im untersten Teil des Dickdarms diagnostiziert. Es gibt das Kolonkarzinom, hier sitzt der Krebs im Dickdarm. Beim Rektumkarzinom ist der Tumor im Mastdarm zu finden. Symptome des Darmkrebses treten erst sehr spät auf. Es gibt aber einige Frühwarnsymptome, welche auf eine Tumorerkrankung hinweisen können. Ein Darmkrebs entsteht durch Veränderungen in den Zellen des Darms. Die Schleimhautzellen verändern sich mit der Zeit, diese Zeit der Entstehung wird Adenom-Karzinom-Sequenz bezeichnet. Dieser Vorgang kann bis zu 10 Jahre dauern und Metastasen (Tochtergeschwüre) bilden.

Am häufigsten entstehen solche Krebserkrankungen aus vorher gutartigen Darmpolypen. Frühwarnhinweise sind beispielsweise sichtbares oder unsichtbares Blut im Stuhl, Verstopfungen und Durchfall im Wechsel, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Übelkeit. Aber auch ein ungewollter Gewichtsverlust, blasse Schleimhäute und eine geminderte Leistungsfähigkeit können Vorboten einer Darmkrebserkrankung sein.

Treten diese Symptome bei Ihnen auf, sollten Sie sich von ihrem Hausarzt untersuchen lassen. Bei einem begründeten Verdacht wird meist eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchgeführt. Sie hat den Vorteil, dass vorhandene Schleimhautpolypen gleich abgetragen und untersucht werden können. Wird der Darmkrebs frühzeitig erkannt, liegen die Heilungschancen bei nahezu 100 Prozent. Leider wird die Erkrankung in den meisten Fällen erst erkannt, wenn bereits Metastasen entstanden sind. Dann ist oft nur noch eine palliative (lindernde) Therapie möglich.

Für alle gesetzlich und privat Versicherten wird ab dem 50 Lebensjahr alle fünf Jahre eine Darmkrebsvorsorgeuntersuchung übernommen.

Diese angebotenen Vorsorgeuntersuchungen sollten Sie im Interesse Ihrer Gesundheit regelmäßig wahrnehmen. Wenn Sie ein erhöhtes Krebsrisiko haben, sollten Sie die Vorsorge entsprechend öfter in Anspruch nehmen.

Zertifizierung einer Darmkrebs Klinik

Die zertifizierte Darmkrebs-Klinik arbeitet in einer Stadt lokal und regional mit vielen anderen Fachdisziplinen zusammen. Eine Darmkrebs-Klinik ist vernetzt mit Chirurgen, Strahlentherapeuten, Onkologen, Radiologen, Pathologen und Psychoonkologen.

In einer Darmkrebs-Klinik arbeiten zudem Stomatherapeuten, Palliativmediziner, Ernährungsberater und Ärzte, die u.a. genetische Beratungen durchführen. In das Behandlungsnetz einer Darmkrebs-Klinik sind außerdem Apotheken, Selbsthilfegruppen und Rehakliniken sowie AHB-Einrichtungen der Stadt vernetzt. Eine Klinik, die eine zertifizierte Darmkrebs-Klinik werden möchte, muss einige Kriterien erfüllen.

Insgesamt gibt es in Deutschland 206 Darmkrebs-Kliniken, die auf die spezielle Behandlung dieser Krebsart spezialisiert sind. Die aktuelle Liste ist aus dem Jahre 2013 und wird ständig aktualisiert. In jedem Bundesland gibt es mehrere Zentren, auch in Österreich und der Schweiz sind zahlreiche Krankenhäuser zertifiziert.

Es gibt drei Arten von zertifizierten Darmkrebs-Kliniken. Das Organkrebszentrum stellt die Basisversorgung onkologischer Patienten einer Stadt bzw. einer Region dar. Hier werden die häufigsten Krebsarten, wie Darmkrebs, Brustkrebs oder Prostatakrebs behandelt.
Die zweite Stufe bilden Onkologische Zentren. Hier werden mehrere Krebserkrankungen behandelt.
Das Onkologische Spitzenzentrum hat den Schwerpunkt nicht nur auf der Versorgung der Patienten, es wird außerdem in der Forschung und Lehre gearbeitet.

Das unabhängige Institut OnkoZert mit Sitz in der Stadt Neu-Ulm legt die Kriterien für die Zertifizierung fest. Eine Darmkrebs-Klinik, die sich auf die Versorgung onkologischer Patienten spezialisiert hat, muss über ein Qualitätsmanagement verfügen, welches den hohen Anforderungen gerecht wird. Hat eine Darmkrebs-Klinik ein solches Zertifikat erhalten, muss es jedes Jahr eine neue Begutachtung bestehen, bei der alle Kriterien immer wieder überprüft werden.

Die Voraussetzungen für ein solches Zertifikat sind unter anderem ein fest etabliertes Qualitätsmanagement, die Erfüllung hoher fachlicher Standards in der Behandlung und die Einhaltung des neuen Standards „S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom.

Zur Beurteilung der Qualität werden unter anderem Operationszahlen, Fort- und Weiterbildungen des Personals der Darmkrebs-Klinik und Komplikationsraten berücksichtigt.

Große Zentren befinden sich meist in großen Städten, in Universitätsstädten und in Ballungsgebieten. Nordrhein-Westfalen ist mit insgesamt 51 Zentren das am besten versorgte Bundesland. In der Stadt Köln, der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Marburg gibt es sehr große Kliniken, die auf die Versorgung von Darmkrebspatienten spezialisiert sind.

Weitere Zentren gibt es in der Stadt Berlin, der Hansestadt Hamburg und Bremen. In Schleswig-Holstein gibt es in der Landeshauptstadt Kiel, der Stadt Flensburg oder auch der Stadt Pinneberg jeweils eine größere Darmkrebs-Klinik. In Österreich gibt es in der Stadt Linz eine Darmkrebs-Klinik. Die Schweiz hat in der Stadt Baden und Luzern jeweils eine Darmkrebs-Klinik.

Die zertifizierten Kliniken behandeln Sie mit den neuesten und modernsten Therapien. Eine Operation ist in den meisten Fällen angezeigt. Hier wird zwischen der lokalen und radikalen Operationsmethode unterschieden.

Die lokale Operation besteht aus der Tumorentfernung. Bei der radikalen Operation wird zusätzlich gesundes Gewebe entfernt, um eine mögliche Streuung des Tumors zu verhindern oder eine ausreichend große Sicherheitszone zu schaffen. Zu den speziellen Therapien gehören auch die Chemotherapie, die Bestrahlung, sowie zielgerichtete Therapien, wie die Wachstumsblockade und die Anti-Angiogenese.
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