Thu, 19 Dec 2019 12:19:00 GMT

Alzheimer-Erkrankungen nehmen kontinuierlich zu. Trotz intensiver Forschung sind medikamentöse Therapieoptionen begrenzt. Bei der Suche nach neuen Möglichkeiten ist ein vielversprechender Ansatz die Hemmung (Inhibition) bestimmter Ionenkanäle im Hirn, da die durch Überaktivierung am Fortschritt der Krankheit beteiligt sind. Die sogenannten NMDA-Rezeptoren sind als möglicher Ansatzpunkt zwar bekannt, doch fehlte es bisher an dem Wissen, wie die Inhibitoren dort ihre Wirkung entfalten. Die Lücke schließt nun eine Forschergruppe von der Universität Münster: Dem Team ist es gelungen, einen gemeinsamen Wirkmechanismus von Ifenprodil und weiteren Inhibitoren zu entschlüsseln.

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