Wed, 27 Feb 2019 09:12:00 GMT

Unser Gehirn arbeitet unentwegt. Während wir schlafen, sorgt es dafür, dass tagsüber Erlebtes im Gedächtnis dauerhaft verfügbar bleibt. Dieser Vorgang wird als Konsolidierung bezeichnet. Konsolidierung erfordert, dass langsame rhythmische Muster neuronaler Aktivität möglichst präzise mit schnellen Mustern gekoppelt werden, insbesondere im Tiefschlaf. Ein Forscher*innenteam am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung konnte nun mit Kolleg*innen von der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Fribourg nachweisen, dass bei älteren Menschen, die mehr vergessen, diese Koppelung aus dem Takt geraten ist. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

http://idw-online.de/de/news711252