Wed, 29 Jul 2020 07:25:00 GMT

Bisphosphonate senken nachweislich das Risiko für Knochenbrüche durch Osteoporose. Um mögliche Nebenwirkungen einer Langzeittherapie zu vermeiden, machen viele Patienten nach mehreren Jahren der Therapie eine Pause. Deren Folgen hat ein Team der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Es zeigte sich, dass bei Betroffenen, die bereits Wirbelkörperbrüche hatten, eine längere Therapiepause mit einer Zunahme des Risikos für sogenannte Major Osteoporotic Fractures (MOFs) einherging. Darunter versteht man klinische Wirbelkörperbrüche, Brüche der Hüfte, des schulternahen Oberarms und des Unterarms.

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