Tue, 11 May 2021 09:54:00 GMT

Neurowissenschaftliche Theorien interpretieren Wahrnehmung als einen konstruktiven Prozess, bei dem das Gehirn aktiv ein Abbild seiner Umwelt auf der Basis von eingehenden Sinneseindrücken erstellt. Hierbei extrapoliert das Gehirn Regelmäßigkeiten, um eine Vorhersage über zukünftige Reize zu erstellen. Damit diese Vorhersagen aktuell und präzise sind, müssen sie auf kürzlich zurückliegenden sensorischen Reizen beruhen. Es war unbekannt, wie das Gehirn effektive Prädiktionen erstellen kann, obwohl Reizinformationen in ganz unterschiedlicher Geschwindigkeit eintreffen.

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