Tue, 26 Sep 2017 08:34:00 GMT

Forschern an den Universitäten Wien und Göttingen ist es gelungen, eine auf künstlicher Intelligenz aufbauende Methode zur Vorhersage von molekularen Infrarotspektren zu entwickeln. Diese chemischen „Fingerabdrücke“ konnten von gängigen Vorhersagetechniken bislang nur für kleine Moleküle in hoher Qualität simuliert werden. Mit Hilfe der neuen Technik, die auf neuronalen Netzwerken ähnlich dem menschlichen Gehirn basiert und damit lernfähig ist, konnte das Team Simulationen durchführen, die zuvor nicht möglich waren. Das Potenzial dieser neuen Strategie wurde nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Chemical Science“ publiziert.

http://idw-online.de/de/news681724