Fri, 08 Sep 2017 07:38:00 GMT

Mäuse haben ein bemerkenswertes Tonrepertoire über fünf Oktaven, das sie beliebig anordnen können. Die meisten Tonmuster liegen jedoch im Ultraschallbereich und sind für uns Menschen unhörbar. Die Analyse der „Mäuselieder“ kann allerdings wichtige Informationen über ihr Sozialverhalten oder für die Erforschung neuropsychischer Krankheiten liefern. Bislang wurden die Aufnahmen hauptsächlich manuell ausgewertet. Ein Team der Vetmeduni Vienna entwickelte nun eine Formel zur automatisierten Erkennung der komplexen Tonmuster, die gleichwertige Ergebnisse wie die manuelle Analyse liefert. Das frei zugängliche Tool wurde in PLOS ONE veröffentlicht.

http://idw-online.de/de/news680688