Thu, 30 Jul 2020 12:53:00 GMT

Mehr COVID-19 Fälle und höhere Sterblichkeitsraten können nicht alleine durch enge familiäre Kontakte – wie die Betreuung von Enkelkindern oder das Zusammenleben mehrerer Generationen – erklärt werden. Frühere Studien ließen vermuten, dass in Ländern wie Italien, in denen generationenübergreifende Kontakte üblich sind, höhere Corona bedingte Sterblichkeitsraten vorkommen. Ein internationales Forscher*innenteam um Valeria Bordone von der Universität Wien hat jetzt regionale Daten analysiert und kann diesen Zusammenhang nicht bestätigen. Denn: Innerhalb Italiens war die Sterblichkeit in jenen Regionen am höchsten, in denen das Zusammenleben mehrerer Generationen eher selten ist.

http://idw-online.de/de/news751977