Thu, 26 Mar 2020 13:05:00 GMT

Bei der Produktion von Arzneimitteln sind sie unabkömmlich: Chinoline, cyclische Kohlenstoffverbindungen, deren charakteristische Ringstruktur mit einem Stickstoffatom versehen ist. In katalytischen Verfahren werden sie hydriert – und damit in pharmazeutische Wirkstoffe verwandelt. Üblicherweise verwendet die Pharmaindustrie dabei teure Edelmetall-Katalysatoren. Am Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) gelang diese Reaktion jetzt erstmals mit dem Nicht-Edelmetall Mangan. Und zwar bei Raumtemperatur und unter Normaldruck. Das Paper der Doktorandin Veronica Papa erschien in NATURE CATALYSIS.

http://idw-online.de/de/news743755