Fri, 11 Oct 2019 11:00:00 GMT

Die chronische Nierenkrankheit (CKD) ist eine progrediente Erkrankung. Ein Risikofaktor für die Entstehung der CKD ist Bluthochdruck. Bei 9.000 – 17.000 der insgesamt 90.000 Patienten, die eine Nierenersatztherapie benötigen, hätte die terminale Nierenkrankheit durch eine konsequente Blutdrucksenkung vermieden werden können. Somit ist die Blutdruckeinstellung eine wichtige Präventionsmaßnahme, wie Prof. Dr. Lars Christian Rump, Düsseldorf, ausführte. Blutdruckmedikamente haben einen nierenschützenden Effekt, der über die reine Blutdrucksenkung hinausgeht. Hinzu kommt, dass die Blutdrucksenkung Nierenpatienten auch vor kardiovaskulären Ereignissen schützt.

http://idw-online.de/de/news725111