Mon, 21 Jan 2019 07:44:00 GMT

Der Strom für Haushalte kommt aus Niederspannungsnetzen. Im Zuge der Energiewende kommen sie zunehmend an ihre Grenzen. Daher sind Messdaten wichtig, um die Leistungsflüsse im Netz besser zu überwachen. Aus Datenschutzgründen können Netzbetreiber aber nicht alle Daten erheben. Ein Rechenverfahren, mit dem dies nun möglich ist, hat Robert Brandalik von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) erarbeitet. Er nutzt Schätzwerte für Verbraucher, um die Auslastungen im Netz realistisch zu bestimmen. In Computersimulationen und im realen Netzbetrieb bei einem Betreiber hat sich gezeigt, dass die Methode hilft, die Netzauslastung zu ermitteln und dabei den Datenschutz zu gewährleisten.

http://idw-online.de/de/news709164