Mon, 12 Nov 2018 15:41:00 GMT

Bei etwa der Hälfte der Frühgeborenen tritt das Atemnotsyndrom RDS (Respiratory Distress Syndrome) auf, weil die Lunge noch nicht ausgereift ist. Diese Funktionsstörung gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Neugeborenen. Bisherige Therapien können schwerwiegende Folgen für die Entwicklung der Lunge, aber auch des Gehirns haben. Ein Forscherteam der McMaster-University um Prof. Christoph Fusch, Chefarzt der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, im Klinikum Nürnberg forscht an einer künstlichen Plazenta, um das Blut der Frühchen mit Sauerstoff anreichern zu können – und hat jetzt einen Meilenstein erreicht.

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