Wed, 20 Sep 2017 14:24:00 GMT

Eine neue Therapiestrategie steht an der Schwelle zur Anwendung: Nervenzellen, die geschädigt sind, sollen mit Wirkstoffen geschützt und zur Selbstreparatur stimuliert werden. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) von ihrem Kongress in Leipzig, der heute beginnt. Als Modellkrankheit dient Forschern aus Erlangen und Bochum die Multiple Sklerose (MS), von der in Deutschland rund 200.000 Menschen betroffen sind. Sie tritt vor allem bei jungen Erwachsenen auf und kann zu irreversibler Schädigung im zentralen Nervensystem sowie schwerer Behinderung führen.

http://idw-online.de/de/news681434