Fri, 02 Nov 2018 12:34:00 GMT

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) distanziert sich von dem therapeutischen und pädagogischen Vorgehen, das in dem umstrittenen Kinofilm „Elternschule“ präsentiert wird. Dort werde vor allem das scheinbare Versagen von Eltern im „Kampf“ gegen ihre Kinder gezeigt. Dagegen helfe dann nur noch das Behandlungsprogramm des Fachpersonals der Klinik, das die Eltern als Zuschauer „aushalten“ müssten. Der Fachverband betont in seiner Stellungnahme, dass systemisches Arbeiten mit Familien hingegen immer die Eltern als „Experten für ihre Kinder“ sehe, die in einem geschützten Rahmen eigene Lösungen finden können.

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