Fri, 20 Dec 2019 12:41:00 GMT

Ökologen beschäftigen sich unter anderem mit sogenannten Räuber-Beute-Zyklen. Das bedeutet, dass die Zahl der Raubtiere und ihrer Beute, wie Luchse und Hasen, durch regelmäßige Schwingungen gekennzeichnet ist. Derartige Schwingungen können zeitweilig durch zufällige Schwankungen aus dem Takt geraten. Jetzt konnte gezeigt werden, dass sie anschließend jedoch von selbst wieder in Gang kommen können. Ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam, zu dem auch PD Dr. Guntram Weithoff und Prof. Dr. Ursula Gaedke von der Universität Potsdam gehören, hat diese Schwingungen in einem Langzeitexperiment mit kurzlebigen Arten – Rädertierchen und Algen – untersucht.

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